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Essener Bürgerinitiative gegen den Bau der A52
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Bericht aus der Wochenpost vom 05.02.2002, von Achim Kaemmerer:
Altenessen. Die Bürgerinitiative "Stoppt A52" ist sich sicher: Der Weiterbau der Autobahn
in Richtung Altenessen kann noch verhindert werden. Das erklärten die Sprecher Joachim Drell und
Christian Heidelauf bei einer Informationsveranstaltung auf der Zeche Carl. "Das Thema wird
frühestens in 2003 wieder im Bundeswegeplan des Verkehrsministeriums besprochen", so Drell. Bis
dahin wollen die Autobahn-Gegner Flugblätter und Aufkleber verteilen und verschiedene Begehungen
der geplanten Trasse mit den betroffenen Anwohnern durchführen.
Das Thema Maut dürfe man in dieser Diskussion nicht allzu ernst nehmen, meint Heidelauf. Im
vergangen Sommer hatte die Baufirma Bilfinger + Berger einen Realisierungsvorschlag zum Weiterbau
der A52
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herausgebracht, der auch ein Refinanzierungskonzept mit Nutzungsgebühren beinhaltet.
Das Thema Maut dürfe man in dieser Diskussion nicht allzu ernst nehmen, meint Heidelauf. Im
vergangen Sommer hatte die Baufirma Bilfinger + Berger einen Realisierungsvorschlag zum Weiterbau
der A52 herausgebracht, der auch ein Refinanzierungskonzept mit Nutzungsgebühren beinhaltet. "Das
wurde nur gemacht, um die Diskussion wieder in Gang zu bringen", vermuten Drell und Heidelauf.,
"Dabei ist die Durchsetzung einer Maut total unrealistisch". Zum einen würde kein Autofahrer für
ein acht Kilometer langes Stück Autobahn, das nur durch eine Stadt führt, eine
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Nutzungsgebühr bezahlen.Außerdem würde sich für dieses Projekt kein privater Investor finden, so
dass am Ende doch wieder der Steuerzahler die Autobahn finanziere, so die Sprecher der Initiative.
Aus der Sicht der Gegner gibt es noch Zahlreiche weitere Argumente gegen eine erweiterte Autobahn,
unter anderem:
- Auch wenn der Helenenpark untertunnelt werde, so würden die Bauarbeiten auf der Grünanlage
irreparable Naturschäden verursachen.
- Die Autobahn entlaste den Stadtverkehr nicht, sonder ziehe sogar noch viel mehr Fahrzeuge an.
- Hausbesitzer neben der Trasse müssten mit einer erheblichen Wertminderung ihres Eigentums.
- Der Ausbau nütze der Stadt nichts, weil die Autofahrer gemütlich Richtung Oberhausen
eiterfahren können, um dort günstiger einzukaufen. "Essen geht dabei pleite", meinen Drell
und Heidelauf.
Die nächsten Treffen der Bürgerinitiative sind am 25. Februar im Evangelischen Gemeindehaus
Stoppenberg und am 26. Februar in der Evangelischen Kirche Frillendorf, jeweils um 19.30 Uhr.
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