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NRZ vom 12.05.2003
Spazier-Protest gegen A 52-Weiterbau
Bürgerinitiative wanderte entlang der geplanten Autobahntrasse.
Eine Zeit lang war es ruhig geworden um den Weiterbau der A 52. Doch mit der
Höherbewertung des Lückenschlusses zwischen dem Dreieck Essen-Ost (A 40) und der
A 42 im Entwurf des neuen Bundesverkehrswege-Plans wird der Protest gegen die
6795 Asphalt-Meter nun wieder aktiver. Bei einem ,,Trassenspaziergang" zeigte die
Bürgerinitiative (BI) ,,Stoppt A 52" am Samstag, welche Siedlungen und Grünanlagen
in Frillendorf, Stoppenberg und Altenessen am stärksten von der Autobahn betroffen
wären.
Schon heim Auftakt am Dreieck Essen-Ost machte BI-Sprecher Patrick Köbele jedoch
deutlich, "dass die A 52 kein reines Problem des Essener Nordens ist". Schließlich
seien die Ruhrallee und der Anschluss nach Gladbeck ebenfalls mit Autobahnstatus im
Verkehrswegeplan vorgesehen. ,,Das wird eine Transitstrecke durchs Ruhrgebiet - und
eine Autobahn mitten durch die Stadt", meint Köbele.
Knapp 100 Menschen schlossen sich der Wanderung nach Altenessen an. "Das könnten ein
paar mehr sein", kommentierte Köbele und will nun auch in den nicht unmittelbar
betroffenen Stadtteilen für Protest werben. Auch Borbeck hätte durch die A 52 mit
mehr Verkehr zu kämpfen. (tr)
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