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NRZ vom 23.08.2003
A 52-Plan ist Fall für den Rechnungshof
Mit ihrer Annahme, bei den Planungen für den Weiterbau der A 52 könnte nicht alles mit
rechten Dingen abgelaufen sein, scheint die Bürgerinitiative gegen das Autobahn-Teilstück
nicht neben der Spur zu liegen. Die aus Sicht der Initiative "dubiosen Finanzierungsmodelle"
für das Vorhaben werden nun vom Landesrechnunghof geprüft. Wörtlich heißt es in dem
Schreiben der Behörden-Präsidentin: "Die angesprochenen Hinweise bezüglich der Planung
von Betreibermodellen mit Steuermitteln sowie des für solche Planungen getätigten
Arbeitszeitaufwandes durch Ministeriumsvertreter sowie weitere Beamte habe ich an das
dafür zuständige Prüfungsgebiet weitergeleitet." Für die Sprecher der Bürgerinitiative
Patrik Köbele und Joachim Drell lässt sich daraus ein Anfangsverdacht ableiten. Wie
berichtet, hatte ein vertraulicher Vermerk sie misstrauisch gemacht: Die Gründung einer
Finanzierungsgesellschaft mit Sitz im Ausland für das staatliche Bauvorhaben sollte
Steuervergünstigungen bringen. (j.m.)
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