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In einer Stellungnahme hat sich der Gemeinsame Synodale Umweltausschuss der drei
Evangelischen Kirchenkreise gegen den Weiterbau der A52 in Essen gewandt. Der
Ausschuss will sich dafür einsetzen, das Thema auf die Tagesordnung der drei
Kreissynoden im November zu setzen.
Der Ausschuss hält die weitere Förderung des PKW- und LKW-Verkehrs vor allem
im Ruhrgebiet für nicht sinnvoll. Der Ausschuss habe sich deshalb einstimmig
den Argumenten der Burgerbewegung "Stoppt A 52" angeschlossen, teilte dessen
Vorsitzende, Renate Quaas-Menzel, im Haus der Ev. Kirche mit. Der Weiterbau
der A52, "würde die bestehenden Verkehrsverhältnisse nur marginal
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verbessern, dafür aber hohe Kosten verursachen" und "das Verkehrsaufkommen
deutlich steigen lassen", heißt es in der Stellungnahme. Die Folge
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"Mehr Menschen wandern dann ab"
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sei Zersiedelung der Landschaft und Zerschneidung der Stadtteile.
Weitere Menschen, so die Befürchtung, würden Essen den Rücken kehren. Als
Gegenvorschlag empfiehlt der Ausschuss, die Anschlussstelle Frillendorf wie
geplant zu verlagern und die Verbindungsfahrbahnen der Autobahnen A52 und A40
zweispurig auszubauen.
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