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Das Bundesverkehrsministerium will in den nächsten Tagen eine Machbarkeitststudie
für den Tunnelbau im Zuge der geplanten A 52 zwischen dem Ruhrschnellweg (A40)
und dem Emscherschnellweg (A 42) in Auftrag geben. Das bestätigte eine Sprecherin
des Ministeriums. Allerdings soll nicht die gesamte 6,5 Kilometer lange Strecke
durch einen Tunnel geführt werden, sondern nur ein Drittel. Die Wohngebiete in den
Essener Stadtteilen Frillendorf und Altenessen sowie der Helenenpark in Altenessen
sollen untertunnelt werden. 2001 hatte sich NRW-Verkehrsminister Ernst Schwanhold
für die Machbarkeitststudie ausgesprochen sowie für die Aufnahme der A 52 in den
vordringlichen Bedarf. Nach dem Bundesfernstraßen-Privatfinanzierungsgesetz muss
die Machbarkeitsstudie von einem neutralen Gutachter erstellt werden. Geprüft
werden soll, ob sich eine private Finanzierung des Tunnels rechne. Sollte sich
keine Wirtschaftlichkeit ergeben, zieht sich der Bund aus solchen Projekten zurück.
Die Investoren für den Tunnel sollen später Gebühren für die Tunnelnutzung ergeben.
In Essen ist der Weiterbau der A 52 umstritten. In den betroffenen Stadtteilen gibt
es eine Initiative dagegen. Auch die SPD hatte sich, als sie die Ratsmehrheit hatte,
gegen den Weiterbau gewandt, dann aber 1998 zugestimmt. Die CDU war stet für die
Autobahn.
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